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Der Wirbel

Allgemeine Gerätekunde

Oldman, 04.04.10

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Mit dem Wirbel stelle ich ein weiteres in der Angelei nicht mehr weg zu denkendes Zubehörteil vor. Es ist doch erstaunlich wie viele Sorten es davon gibt.

Der Wirbel ist ein kleines  nützliches Zubehörteil bei der Angelei. Er gehört zu jeder Grundausstattung eines Anglers.

Wirbel gibt es in unterschiedlichen  Größen,  mit unterschiedlicher Tragkraft , so dass sie  den verschiedenen Angelarten und den zu erwartenden Fisch  optimal angepasst werden können.

Wirbel werden meist aus Metall – hergestellt und sind gegen Rost  speziell behandelt –brüniert, verchromt, vernickelt oder ganz und gar aus nicht  rostenden Material  wie Edelstahl oder Messing hergestellt.

Aufgaben eines Wirbels
- der Wirbel ist die Verbindung zwischen 2 Schnüren
- eine  Sollbruchstelle  zwischen Hauptschnur und Vorfach.
- aufgrund der drehbar gelagerten Teile ein Verdrallen der Hauptschnur zu verhindern.


Wirbel gibt es in den verschiedensten Ausführungen

nach Bauarten:

Tonnenwirbel

 

Fass-/Kugelwirbel

 

Drahtwirbel
Leider gibt es davon noch kein Foto  -  hier ist keine Kugel oder  Tonne als Gelenkaufnahme zwischen- geschaltet –sondern es sind 2 Drähte gelenkartig /drehbar durch Stauchen eines der Drähte mit einander verbunden.

 

nach Anwendungen

Einfache Wirbel mit Karabiner ermöglichen sie ein schnelles Auswechseln des Vorfaches.



Wirbel mit 2 Karabinern
 - zur  schnelleren Verbindung von Hauptschnur und Vorfach ohne Knoten - von Schlaufe  zu Schlaufe.

 


Dreifachwirbel
- aufgrund ihrer besseren Dreheigenschaften  werden diese gern zum Schleppen und  beim Sbirolinofischen  zwischen geschaltet

 


Ösenwirbel
 - zur Verbindung  zweier Schnüre mit Knoten


oder als Zwischenstück zwischen 2 Karabinerwirbel – z. B. fertigen Heringspaternoster sind oft an beiden Enden mit einem Karabinerwirbel  bestückt. So muss ein  an der Hauptschnur  befestigter Karabinerwirbel nicht  entfernt  werden .

Kreuzwirbel
– zur Herstellung von Seitenarm -und Laufmontagen  z.B. beim Brandungsangeln


 

Meereswirbel

Diese Wirbel sind meist größer und haben eine höhere Tragkraft – die Karabiner eine größere Federkraft. Wirbel für die Meeresangelei sind durch eine Oberflächenbehandlung verchromen Salzwasser beständig.
Auch diese gibt es in  den unterschiedlichsten Größen  mit unterschiedlicher  Tragkraft. Bei der schweren Meeresangelei kommen heute auch schon Wirbel zum Einsatz, bei denen die einzelnen Drehteile mit einem Kugellager versehen sind.

 

Besonderheiten

Karabinerformen

eckig


 


rund gebogen



mein Favorit  - beim  Spinnfischen und Schleppen – der Köder hat eine bessere Bewegungsfreiheit und
damit eine bessere Laufeigenschaft.

 


Verschlüsse

einfach eingehakt

 


gebogen  und eingehakt in Öse


seitlich eingehakt -  gesichert durch eine schiefe Ebene 


gebogen


eingehakt und abgewinkelt
mein Favorit - hinsichtlich unbeabsichtigtes  Öffnen und  Tragkraft

 

Welcher Wirbel  der Richtige ist,  dass muss  jeder für sich selbst entscheiden.

 

Gruß Oldman



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