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Fazit nach dem „ersten Drittel“ Raubfischsaison Kampstausee Ottenstein

www.stauseefischer.at

Admin, 02.08.10

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Der Juni begann vom Wetter zwar recht bescheiden, da sämtliche Umweltverhältnisse aber relativ konstant waren, war eine tolle Zandersaison gestartet. Bereits in den ersten Tagen konnte ich mit meinen Guiding-Gästen die Stachelritter mit bis zu 12 Stück pro Tag ziemlich ärgern.

Es ließ die Größe zwar anfänglich etwas zu wünschen übrig, in der zweiten Woche waren aber schon zwei 80er und sieben über-70er unter den gefangenen Fischen. Gefischt wurde zumeist vertikal mit Fireball und Gummifisch bis 12cm Länge samt Stinger!
 
Highlight in Woche eins war sicher der Hecht mit 86 cm der in 10 Metern Tiefe einen 11er Kopyto volley nahm und einen tollen Drill lieferte. 
 

 
In Woche zwei wurde zwar das Wetter etwas besser dafür begann der Stauspiegel zu schwanken. Für Zander eine ganz fiese Sache, stellen die doch sofort das Fressen ein. Ab da hieß es Geduld bewahren und sich über „Low-Action-Shad“ in Richtung „No-Action-Shads“ hinzuarbeiten und siehe da die launischen Gesellen konnten wieder überlistet werden.
 
Den tollsten Zander der noch jungen Saison konnte Gernot Postl, einer meiner Kunden nach absolviertem Guiding fangen. Schade dass der Fisch nicht beim Vertikalangeln biss sondern beim Grundangeln, dennoch ein Wahnsinns-Fisch und eine große Freude für alle Beteiligten! (Länge 97 cm, Gewicht 9.8kg) – Petri Heil!


 
 
Insgesamt konnte ich mit meinen Gästen bis Ende Juni genau 107 Zander fangen, davon 60 über dem Schonmaß von 50 cm und 15 Stück zwischen 70 und 80 cm.


 
Laurenz und Fabian Schuster mit einem schönen Zander der auf einen kleinen geschleppten Wobbler biss.
Da meine Vertikaltechnik auch relativ häufig Hechte zum Biss verleitet, konnte ich da einige schöne Exemplare fangen. Drei Fische mit einem knappen Meter konnte ich landen, ein schwerer Fisch war erstmals etwas schlauer als ich.
 
Alle Fische außer zwei schwerer verletzte Hechte wurden schonend zurückgesetzt.
 
 
Im Juli wurde es vorerst richtig schön heiß, der Pegelstand schwankte ziemlich stark und auch sehr oft. Immer wieder gelang es uns dennoch den einen oder anderen Zander zu einem Fototermin ins Boot zu holen.
Die Vertikalangelei wurde im Juli immer unattraktiver, das Fischen mit Drop-Shot immer interessanter. Die Räuber stehen meist im Schatten und sind sehr schwer zu befischen. Mit Mini-Ködern bis ca. 5cm gelingen aber doch schöne Fänge. Vorwiegend Barsche bis 1,2kg, kleinere Zander und sogar ein Hecht mit geschätzten 90cm.


 
 
Toller Hecht auf Mini DS-Köder mit ca. 3,5cm Länge lieferte einen unglaublichen Drill!
 
Mein persönliches Highlight im Juli 2010 war bestimmt der Fang eines 85er Hechtes. Das besondere an dem Fang war dass ich den Fisch mit der Fliegenrute und Streamer überlisten konnte.
Drillfotos siehe unten.
 
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Ab Mitte Juli rückt der Barsch immer mehr ins Blickfeld, immer wieder können Fische um die KG-Marke gefangen werden.


 
 
 
In der letzten Juli-Woche konnte sich einer meiner Kunden nocheinmal so richtig ins Zeug legen.
Markus Sendlhofer konnte im Revier III Ottenstein einen tollen Hecht überlisten, der Esox war 102 cm lang und biss auf einen Wobbler der in einer schattigen Bucht präsentiert wurde.


 
 
 
Fazit: Alles in allem eine tolle Drittel-Saison mit insgesamt 167 Zandern (96 Fische über 50cm, drei über 80cm), 48 Hechte (vier Meterfische, acht über 90cm), unzählige Barsche (20 Fische um die Kilo-Marke, einer mit 1,2 kg).
 
Der August wird bestimmt spannend, werde ich doch die Fliegenfischerei auf Hecht und Co etwas forcieren, der Barsch als Zielfisch wird bestimmt noch ganz hoch oben stehen, Schleppfischen auf große Freiwasserhechte, Zander in der Dämmerung bzw. beim Vertikalangeln sollte ein Plan sein.
Ende August werde ich mich wieder melden um vom einen oder anderen tollen Erlebnis berichten zu können.
 
Petri Heil aus dem Waldviertel!
 
Bernhard

http://www.stauseefischer.at/home.htm



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