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Karpfenfischen am Holzöstersee

Im Mai auf Innviertler Karpfen

Tiroler, 01.01.70

Void
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Der Holzöstersee liegt in der Nähe von Braunau ist ein etwas kleineres Gewässer aber wegen seiner Beschaffenheit interessant für das Karpfenfischen.

Es handelt sich um einen Moorsee dessen Wasser im Sommer recht hohe Temperaturen erreicht weswegen man einen Ansitz zu dieser Jahreszeit überlegen sollte.
Außerdem ist es ein Badesee und was da los ist kann sich jeder vorstellen und um die Liegewiesen nicht zu beschädigen ist in der Sommersaison das Zelten nicht erlaubt.
Deshalb sollte man seinen Ansitz Anfang Sommer bzw. in den Herbst hinein timen.
Die Wochenkarte kostet an die 40 Euro, ist beim ortsansässigen Bäcker zu bekommen der auch immer wieder freundliche Auskünfte auf Fragen gibt.
Da es sich wie gesagt um einen Moorsee handelt dessen Tiefe im Schnitt an die 3 bis 4 Meter misst und eine halben Meter tiefe Moor und Schlammschicht aufweist ist ein Boot zum Ausbringen der Montagen unerlässlich.Die Boote sind recht günstig am See zu leihen. Aus diesem Grund wird auch nicht mit den normalen 100 gr. Inlinern gefischt sondern auf 40 bis 60 gr. Birnenbleie umgerüstet.Keine Angst denn der Hackeffekt ist durch das Einsinken des Bleis in den Boden gegeben. Außerdem sollte das Vorfach an die 50 -70 cm Länge haben um auch sicher zu sein dass der Köder nicht im Moor versinkt. Pop- ups und andere Auftriebshilfen erweisen einen guten Dienst wenn es darum geht den Köder etwas über der Schlammschicht zu halten um die Übertragung des modrigen Geruchs auf die Kugeln zu verhindern. Daher sind auch Dips von süß bis herb eine gute Wahl den Köder „optimierter „ anzubieten. Da mit 3 Ruten gefischt werden kann ist es ratsam verschiedene Plätze zu befischen um die Karpfen zu suchen .Gefüttert wird punktgenau mit ein paar handvoll Fisch-Pellets sowie Bolies die einen herben Geschmack haben sollten da auch immer wieder Welse gefangen werden dessen Bestand in diesem doch recht kleinen Gewässer relativ hoch ist. Außerdem kann immer wieder mit Kapitalen gerechnet werden sei es mit Karpfen oder Welsen.
Der beste Platz meines Erachtens ist das Moor, die hintere Seite des Sees.
Am nördlichen Ufer neben dem Restaurant vom Steg aus zu fischen lohn sich fast immer wobei man sich durchaus trauen sollte den Nahbereich des Moors hinter dem Schongebiet zu befischen.
Dort kann man dann verschiedene Tiefen von 1m bis 4 m nach den Fischen absuchen.
Außerdem ist es auch die ruhigere Seite des Sees.
Zum Schluss möchte ich sagen dass es sich um ein interessantes Gewässer handelt in dem man immer wieder mit guten Fängen rechnen kann wobei auch die Tatsache der 3 erlaubten Ruten, der meines Erachtens günstige Preis sowie das Nachtfischen und das Fischen vom Boot aus für mich eine Rolle spielen.


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