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Methoden für Schwarzbarsch

Schwarzbarsch fischen – Methoden

Effektiv auf Schwarzbarsch

Andi, 05.10.09

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Nach den ersten beiden Berichten über das Fischen auf Schwarzbarsch möchte ich euch die besten Angelmethoden vorstellen.

Meiner Meinung nach, und was auch die Erfahrung gezeigt hat, sind Gummiköder am effektivsten. Es gibt sie in verschiedenen Farben, Längen und Formen. Der große Vorteil an Gummi ist, dass man die Köder sehr langsam führen kann. Denn Schwarzbarsche verfolgen oft den angebotenen Köder, begutachten ihn von allen Seiten (Schwarzbarsche können sehr gut rückwärts schwimmen!) und saugen ihn dann erst ein. Wie werden diese Gummiköder aber montiert?
Nun, als erstes ist der Haken von großer Bedeutung. Es gibt extra für das Bass angeln angefertigte Hakenformen. Man spricht hier von sogenannten Offset-Hooks. Das coole daran ist, dass die Hakenspite im Gummi versenkt ist. Dies erlaubt einem, den Gummiköder durch Hindernisse (versunkenes Holz, Wasserpflanzen,...) zu führen ohne dass man hängen bleibt. Ein weiterer Vorteil, der nicht unterschätzt werden darf, ist, dass die Fische auch keine Hakenspitze fühlen. Das heisst, die Schwarzbarsche saugen den Köder ein und schwimmen weiter. Dies gibt spektakuläre Bisse! Beim Anschlag geht die Hakenspitze aus dem Gummi und hakt den Fisch. Eine geniale Erfindung!
Man kann Gummiköder auch in allen Tiefen fischen. Im Sommer, wenn das Wasser warm ist, stehen die Bass gerne an der Oberfläche. Hier fische ich „weightless“, d.h. nur Haken und Gummi. Aufgrund der speziellen Gummi-Mischung kann man auch ohne zusätzliches Gewicht weite Würfe machen. Es gibt Gummiköder, die langsam sinken (wurmähnlich), dann gibt es auch welche, die an der Wasseroberfläche wilde Fluchten von kleinen Fischen simulieren. All dies gelingt mit ausgefallenen Köderformen. Hier haben die japanischen Designer wirklich Großartiges geleistet! Falls man tiefer fischen möchte, verwendet man Bleie. Es gibt dann vorallem zwei gebräuchliche Methoden, wie man diese dann montiert. Nämlich „T-Rig“ und „C-Rig“: beim T-Rig ist das Blei vor dem Haken, beim C-Rig wird es in einem Abstand von 30-50cm vor dem Haken fixiert. Ich persönlich verwende lieber T-Rig (hat sich auch international durchgesetzt), da beim C-Rig öfters das Blei im Cover hängen bleibt. Mit dem T-Rig kann man auch herrlich in den Hot Spots fischen (versunkene Bäume, Äste, Wasserpflanzen).
Neben den Gummiködern sind Wobbler, Swimbaits, Spinnerbaits und Jigs eine sehr gute Wahl. Diese Köder verwende ich, wenn die Schwarzbarsche aktiv sind. Man bekommt oft brachiale Bisse auf schnell geführte Wobbler, Spinnerbaits et al. Der Nachteil sind halt die Drillinge, denn es kann schon vorkommen, dass man den einen oder anderen Bass damit ernsthafter verletzt.
Vorallem wenn ein Drilling in den Kiemenbögen sitzt. Dafür kann man mit längeren Wobblern selektiver fischen als mit Gummi, wenn man nur auf größerer Bass aus ist (was allerdings in Österreich nicht viel Sinn macht, da man die großen Fische bei weitem nicht in so einer Dichte findet, wie im Ausland).
Wer jetzt Lust bekommen hat, einige Bass-Köder zu kaufen, dem würde ich unbedingt empfehlen auf japanische Produkte zu greifen, da diese in Verarbeitung, Laufeigenschaften und Optik das Maß der Dinge sind. Bekannte Marken sind „Deps, Megabass, Evergreen, Yamamoto, Imakatsu, Molix“ etc.


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