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Targeting deep water on scenic Lake Guntersville, Bre - Digital concept art for illustrative purpose, tags: profi-angler für - Monok

Profi-Angler verrät effektive Crankbait-Techniken

Crankbaits sind beim Barschangeln ein echtes Multitalent und funktionieren in unterschiedlichsten Tiefen und Strukturen.

Ihr Design und Laufverhalten sorgen dafür, dass sie in ganz unterschiedlichen Situationen Bisse auslösen – von offenem Wasser bis dichtem Kraut.

Der US-Profi Brent Ehrler, bekannt für seine Kunstköder-Expertise und zahlreiche Turniersiege, erklärt, wie ihr mit dem richtigen Umgang diese Köder konstant erfolgreicher fischen könnt.

Strategien für bessere Fänge

Diese Tipps basieren auf Profi-Erfahrung und sollen eure Effektivität steigern und euch mehr Fisch ans Band bringen.

Den richtigen Crankbait wählen

Entscheidend bei der Köderwahl ist die Lauftiefe. Ehrler rät, den Crankbait so auszuwählen, dass seine maximale Tauchtiefe etwa 30 bis 60 Zentimeter tiefer liegt als der Bereich, in dem ihr fischen wollt.

So stellt ihr sicher, dass der Köder den Grund berührt – oft der entscheidende Bissauslöser.

Führung und Farben beherrschen

Ein zügiger Einholrhythmus provoziert aggressive Attacken; werft viel und wiederholt in vielversprechende Zonen.

Ehrler setzt auf eine schlanke Farbpalette und fischt das ganze Jahr vor allem Shad-Dekore. Im Winter und Frühjahr kommen Rot- und Krebsfarben dazu, doch Shad-Muster wie Pearl Threadfin Shad sind sein Standard. Selbst in trübem Wasser greift er lieber zu dezenten Shad-Varianten wie Chartreuse Shad statt zu grelleren Tönen.

Montage und Gerät optimieren

Bei den Ruten verwendet Ehrler Composite-Modelle, also Mischungen aus Fiberglas und Graphit, die Bisse abfedern. Dadurch reißt der Haken nicht so schnell aus dem Fischmaul und die Quote verwandelter Bisse steigt.

Für flach laufende Crankbaits greift er zu einer 7-Fuß-2-Zoll (ca. 2,18 m) langen Rute mit Medium-Aktion, für Tiefläufer zu einem 8-Fuß (ca. 2,44 m) langen Modell mit Medium-Heavy-Aktion.

Bei der Übersetzung setzt er auf eine 6,3:1-Übersetzung, damit der Köder nicht überdreht wird. Als Schnur kommt Fluorocarbon zwischen 12 und 16 lb (ca. 5,5–7,3 kg) zum Einsatz – abhängig von Ködergröße und Hindernisdichte.