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Elbe 1

Eine Nacht an der Elbe

Angeln an der Elbe bei Lasrönne

Oldman, 11.08.08

Void
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Einmal im Jahr treffen sich einige Angelverrückte aus dem Norden zu einem gemeinsamen Angeln an der Elbe. Nun war es wieder soweit -aber lest selbst.

Organisation
Schon längere Zeit plantenUdo und Oldman sich an der Elbe bei Lasrönne zu einem gemeinsamen Angeln zu treffen. Osmar war ebenfalls herzlichst dazu eingeladen wurden, wusste aber noch nicht ob er kommen könnte
Nun am Montag den 28.07. 2008 war es soweit.
Tage vorher glühte das Internet per PN –E. -Mail und ICQ wurde die Organisation abgesprochen – damit ja nichts schief gehen konnte, damit ja nichts fehlte.
Vorsichtshalber haben wir für 4 Personen geplant, ein Arbeitskollege von Udo dessen
Erscheinen ebenfalls in der Schwebe stand, wurde mit in die Planung einbezogen.
 
Abfahrt-Ankunft
Am Sonntag wurde dann gepackt. Auf meinem Spruch ich habe bestimmt wieder viel zu viel
eingepackt wurde ich von meiner Regierung getröstet. Nein mein Schatz hast du nicht, das Auto ist zu klein - ist sie nicht lieb???
Nach einer unruhigen Nacht vom Sonntag auf Montag war es dann endlich soweit. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es auf die Bahn. Ich ereichte nach einer problemlosen Fahrt – bei der ich eine Unzahl gehörnter Tiere hinter ihrem Steuer im Geiste verflucht habe – nach ca. 2Std. das Ziel.
Udo und ich trafen fast gleichzeitig dort ein. Nach einer herzlichen Begrüßung und der Feststellung das wir etwas gewachsen sind –nicht in die Höhe- begannen wir auch gleich unser Gerödel auszuladen.
 
Der Weg zum Angelplatz.
 
Weit ist der Weg zum Angelplatz
 
  
Wie gesagt gleich das Gerödel ausgepackt – herrje nicht nur ich, auch Udo hatte seinen ganzen Haushalt dabei. Hilfe suchend schaute ich mich nach einem Muli oder Sherpa um.
Nichts war in Aussicht und so blieb uns also nichts anderes über als selbst zu schleppen. Ich kannte ja den Angelplatz – ausgesucht von Udo – unter einen halben Kilometer vom Parklatz entfernt tut er es nicht. 2x musste jeder die Strecke bewältigen bevor wir unser Gerät
am Angellatz hatten.
Ich will hier nur so nebenbei erwähnen, das wir um ca. 300 m an den Angelplatz vorbei gelascht sind und wieder zurück mussten.
Ja wenn Engel reisen scheint die Sonne – aber dieses mal tat sie zu viel des Guten- fertig von der Last und Hitze –total erschöpft begannen wir erst nach einer längeren Erholungspause und einem erfrischenden Bad in der Elbe unser Lager aufzubauen.
 
Der Angelplatz
 
                                 
Der Angelplatz ist ein wirklich schönes Stückchen Elbufer – abgeschottet, umgeben von Bäumen und Büschen -wo man wirklich ungestört seinen Hobby frönen kann.
Abgekühlt bauten wir bei drückender Hitze obwohl noch im Schatten der Bäume und Büsche das Lager auf.
 Als erstes wurden einmal die Ruten startklar gemacht und ausgeworfen dann der Rest in Stellung gebracht.
 
Der Angeltag
Noch während des Aufbaues
keine 10min später krümmte sich Udos Rute und die Aalglocke bimmelt als ob sie es  bezahlt bekäme.
Nach einem kurzen kräftigen Drill konnte er einen ca. 60cm langen, aber Arm dicken Aal landen.
Von dieser Güteklasse kamen noch 2 Stück hinzu. Dazu noch 2 bis 3 Brassen und Rotfedern.
 
Anschlag -sitz
Ein schöner Aal
 
Noch einer
 
Bei mir selbst – egal was ich auch tat –ehrlich das war nicht viel – von einer schönen Rotfeder und einem Brassen abgesehen- tat sich nichts.
 
Oldman mit Rotfeder
 
 Die Sonne welche mittlerweile hinter der Bäumen und Büschen hervor kam und die Hitze ließen mich in eine Art „Winterschlaf“ verfallen- mit zwischenzeitlichen Abkühlungen in der Elbe.
War ich im letzten Jahr noch der Gewinner, so war ich dieses Jahr der „Looser“
Der Schuldige war auch schnell ausgemacht. Ich schaffte es vermutlich nicht mit meinen
Allroundruten, trotz 120 gr. Wurfgewicht   die vor gelagerte Sandbank zu überwerfen um
die Fahrrinne zu erreichen. Es fehlten die entscheidenden Meter, welches im letzten Jahr mit
der Brandungsrute möglich war.
Zwischendurch übergab ich Udo noch nachträglich sein Gebutstagsgeschenk – Angler-
hosenträger. Die Bilder von der Anprobe zeige ich lieber nicht.
Wie gesagt es herrschte eine relative Beißflaute, auch der Kollege vonUdo – ein ebenfalls leicht nach vorn gewachsener, netter Mensch –welcher gegen 18: 00 Uhr zu uns stieß, ging was den Zielfisch Aal betraf, leer aus. Ein Schnürsenkel verging sich an seinem Wurm.
Es tat sich einfach nichts.
DerAbend/die Nacht
Der Nachmittag verging wie im Flug und es wurde so langsam Zeit einmal etwas zu Essen.
20:00 Uhr Meinen neu erworbener Klapp-/Koffergrill aufgebaut und Grillgut aufgelegt.
 
Udo macht Holzkohle
 
Kaum gar – wer erscheint –OSMAR- - typisch- so kennt man ihn- wenn es ums Essen geht ist er da
 
Udo und Osmar bei einem Mitternachtsplausch
 
Nein ich finde es gut, dass er trotz aller Zeitnot (Termine) wenn auch ohne Gerät, aber dafür mit weiteren Grillgut und etwas flüssiger Nahrung, zu uns gefunden hat.
Ausserdem hat er meine Pudelmütze mitgebracht  welche ich beim letzten Brandungsangeln bei im gelassen habe, damit der Arme über Winter beim Angeln keine kalte Ohren hat.
Es wurde es eine Angelnacht wie sie besser nicht sein kann.
Ja man konnte schon fast von einem Miniforentreffen reden.
Angeln ja – aber nicht tierisch ernst – im Vordergrund stand das Wiedersehen - ich möchte sagen das Pflegen einer wachsenden Freundschaft
Wir werden es wiederholen und das möglichst bald.
 
Gruß Oldman


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