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Carp +11 kg

Angeln auf Karpfen am Holzöstersee

Angeln auf Karpfen

WiM, 09.04.07

Void
4,0
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Monstercrab = Monstercarp Angeln am Holzöstersee! Ich, als ausgesprochener Raubfischfan lies mich im Herbst 05 dazu hinreissen auch Mal auf Karpfen zu angeln. Als Beifang zum Feederfischen konnte ich zwar schon einige kleinere Rüssler überlisten - gezielt mit Boilies auf Karpfen hatte ich es aber noch nie versucht!

Es sollte also wieder einmal zum Holzöstersee gehen. Mittlerweile ja schon fast ein Stammgewässer. Aus dem breiten Angebot der verschiedensten Boilies meiner Angelkollegen wählte ich intuitiv die Sorte "MonsterCrab". Da der Holzöstersee teilweise recht schlammig ist, sind Pop-Up-Boilies empfehlenswert. Mit einem kleinen Bleischrott ca. 2cm nach dem Haken schwimmt der Boilie genau über dem Grund. So findet der Karpfen den Boilie schneller und die Chancen beim Angeln auf Karpfen sind deutlich höher.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
Das schöne am Karpfenfischen: Hat man die Montagen draussen und genug gefüttert kann man warten und die Zeit für wirklich wichtige Dingen wie Bier trinken und Kartenspielen nutzen.
So verging also die Zeit wie im Flug. Am ersten Abend war leider nichts - darum holten wir am nächsten Morgen die Montagen wieder ein und beköderten sie neu. So verging auch der zweite Tag. Ich wollte mich eigentlich schon niederlegen, auf einmal ein Run.
 
Der Bissanzeiger lärmt und der Fisch nimmt Schnur. Ein Anschlag und der Karpfen war gehakt. Der Drill war wirklich aufregend. Ein Karpfen mit 11 Kg (wie sich herausstellen sollte) hat schon POWER. Den Fisch halterte ich bis zum nächsten Morgen im Karpfensack.
 
Da man am Holzöstersee mit 3 Ruten fischen darf entschied ich mich eine auf Zander auszulegen. (Angeln auf Zander ist am Holzöstersee immer einen versuch wert!) Schnell ein paar Rotaugen gezupft und ausgeworfen. Meiner Erfahrung nach fängt man Zander am Holzöstersee nur Nachts aber dafür sehr nah am Ufer. Also hab ich das Rotauge mehr ausgelegt als geworfen und wartete. Um 02:00 auf einmal ein Biss - ich setzte sofort den Anhieb und der Fisch war gehakt. Nach einem im Vergleich zum Karpfen unspektakulären Drill konnte ich den 65cm Zander keschern­. In dieser Nacht konnte ich noch zwei weitere kleinere Zander fangen (50, 52), die ich wieder zurückgesetzt habe.

Da ich weiß, dass man am Holzöstersee auch fürchterlich "abbrennen" kann war ich äußerst zufrieden mit meinen Fängen.
Didi, alias Friedl konnte übrigens auch einen schönen Zander überlisten.

Ich freue mich schon auf das nächste mal am Holzöstersee - Angeln am Holzöstersee ist immer ein Vergnügen!
 
Petri
WIM

angeln
 
 
 


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